Yohanan Simon

  • Geboren 1905 in Berlin, Deutschland (damals Deutsches Reich)
  • Gestorben 1976 in Tel Aviv, Israel

Yohanan Simon arbeitete international. 1924 begann er in Berlin Medizin zu studieren, dann wechselte er an die Fakultät für Kunst und studierte zunächst Bildhauerei und anschließend Malerei. 1926 setzte er sein Studium an der Städelschule in Frankfurt am Main bei dem expressionistischen Maler Max Beckmann (1884–1950) fort. 

1928 zog er nach Toulon, wo er bei dem Fauvisten André Derain (1880-1954) Unterricht nahm und 1931 seine erste Einzelausstellung hatte. Von 1931 bis 1934 besuchte er die École des Beaux-Arts in Paris und war als Grafikdesigner für die Zeitschriften Vu und Les Annales tätig. 1934 zog er nach New York, wo er die Wandbilder Diego Riveras (1886–1957) entdeckte und für die Vogue arbeitete. 

1936 wanderte er nach Palästina aus. Bis 1953 lebte er in einem Kibbuz und entwarf Plakate und Illustrationen für die Kibbuzbewegung. Simon schuf eine Reihe öffentlicher Wandgemälde in ganz Israel, auf denen er den Kibbuzalltag im Stil des Sozialistischen Realismus darstellte. 

1948 nahm er an der ersten Ausstellung der zionistischen Gruppe Ofakim Hadashim (Neue Horizonte) teil. 1948 und 1958 war er auf der Biennale von Venedig und 1953 auf der Biennale von São Paulo vertreten.

Werke von Yohanan Simon in der Ausstellung