Robert Rauschenberg

  • Geboren 1925 in Port Arthur, Texas, Vereinigte Staaten
  • Gestorben 2008 in Captiya Island, Florida, Vereinigte Staaten

Im Zweiten Weltkrieg diente Robert Rauschenberg im U.S. Navy Hospital Corps in San Diego. 1947 begann er am Kansas City Art Institute in Kansas City (Missouri) Modedesign zu studieren. Es folgte ein Aufenthalt in Paris.

1948 schrieb er sich am Black Mountain College in North Carolina ein, wo er bei Josef Albers (1888–1976) studierte und John Cage (1912–1992) kennenlernte. Anfang der 1950er-Jahre reiste er mit Cy Twombly (1928–2011) durch Europa und Nordafrika; 1953  ließ er sich in New York nieder, wo er sich mit Jasper Johns (* 1930) anfreundete. 

Die Black Paintings und die White Paintings, mit denen er auf den Abstrakten Expressionismus reagierte, machten Rauschenberg bald bekannt. Obwohl sein Werk oft mit der Pop-Art in Verbindung gebracht wird, lässt es sich weder einem bestimmten Stil noch einer bestimmten Kunstströmung zuordnen. 

In seinen bekannten skulpturalen Collagen, die er selbst als „Combine Paintings“ bezeichnete, spiegelt sich seine lebenslange Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Medien, Techniken und Materialien sowie sein Glaube an die Einheit von Kunst und Leben. 1963 ehrte das Jewish Museum in New York ihn mit einer frühen Retrospektive; im Jahr darauf erhielt er den Großen Preis der Malerei auf der Biennale von Venedig.

Werke von Robert Rauschenberg in der Ausstellung