Philip Guston

  • Geboren 1913 in Montreal, Kanada
  • Gestorben 1980 in Woodstock, NewYork, Vereinige Staaten

Philip Guston gehörte zur ersten Künstlergeneration der New York School. In seinem Spätwerk kündigt sich der Übergang zum New Image Painting an. Seine Familie zog von Montreal nach Los Angeles, als er sechs Jahre alt war. Ab 1927 besuchte er die Manual Arts High School, wo er seinen Mitschüler Jackson Pollock (1912–1956) kennenlernte. 1930 erhielt er ein Stipendium für das Otis Art Institute, warf aber schon nach drei Monaten das Handtuch. 

Schon mit 18 war er politisch sensibilisiert. Seine politische Haltung verfestigte sich, als die Polizei ein Wandgemälde zur Rassenjustiz (1931) verunstaltete, das er für den marxistisch ausgerichteten John Reed Club in Los Angeles angefertigt hatte. Mitte der 1930er-Jahre schuf Guston Wandbilder in den USA – im Auftrag der Works Progress Administration – und in Mexiko (The Struggle Against War and Terror, 1935). Ende der 1940er-Jahre wandte er sich der Abstraktion zu. 

1950 ließ er sich in New York nieder und wurde zu einem bedeutenden Vertreter der New York School. Ende der 1960er-Jahre kehrte er zu einem figurativeren Stil zurück und griff viele politische Themen aus seinem Frühwerk wieder auf.

Werke von Philip Guston in der Ausstellung