Mohan Samant

  • Geboren 1924 in Bombay, Britisch-Indien
  • Gestorben 2004 in New York, New York, Vereinigte Staaten

In Mohan Samants Gemälden kommt der Einfluss seiner indischen Heimat ebenso zum Tragen wie die Erfahrung seiner Emigration nach New York, wo er fast vierzig Jahre lang lebte. 

Er studierte an der Sir JJ School of Art bei dem im Basohli-Stil arbeitenden Miniaturmaler S. B. Palsikar (1917‒1984), machte 1952 seinen Abschluss und schloss sich der Progressive Artists’ Group an. 1956 zeichneten ihn sowohl die Academy of Fine Arts in Kalkutta als auch die Bombay Art Society mit der Goldmedaille aus. 

Noch im selben Jahr präsentierte er eine Werkauswahl im Rahmen der Ausstellung Eight Painters, die der amerikanische Sammler Thomas Keehn kuratiert hatte, und stellte auf der Biennale von Venedig aus. Ein Stipendium ermöglichte Samant 1957 und 1958, nach Rom und Ägypten zu reisen. 

Von 1959 bis 1964 hielt er sich als Stipendiat der Rockefeller Foundation in New York auf, wo er sich 1968 dauerhaft niederließ. Unter anderem arbeitete er mit Draht, den er in Form bog und auf der Leinwand befestigte. 

Auf diese Weise entstanden überwiegend abstrakte Werke mit narrativen Elementen. Darüber hinaus setzte er der Farbe Materialien wie Sand und Leim zu und experimentierte mit Papier- und Drahtcollagen. Anfang der 1960er-Jahre nahm er an Ausstellungen der Progressive Artists’ Group in New York teil, 1963 war er in der bedeutenden Wanderausstellung Dunn International vertreten.

Werke von Mohan Samant in der Ausstellung