Melvin Edwards

  • Geboren 1937 in Houston, Texas, Vereinigte Staaten

Bekanntheit erlangte Mel Edwards vor allem mit seiner von der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung inspirierten Skulpturenserie Lynch Fragments und seinen groß angelegten öffentlichen Kunstprojekten. Er erklärte einmal, dass er Bildhauer werden wollte sei ihm klar geworden, nachdem er als Kind beim Stahlschweißen zugesehen habe.

1965 schloss er sein Studium an der University of Southern California ab und hatte danach seine erste Einzelausstellung am Santa Barbara Museum of Art. Schon früh begann er, neben seiner Tätigkeit als Bildhauer auch als Lehrer zu arbeiten. 1967 übersiedelte Edwards nach New York, wo ihn das Whitney Museum of American Art 1970 als ersten afroamerikanischen Künstler mit einer Einzelausstellung ehrte.

Seine Serie Lynch Fragments besteht aus kleinen, aus kantigen Formen und Gegenständen wie Ketten, Schlössern und Werkzeugen – die jeweils eine bestimmte Bedeutung haben – zusammengesetzten Reliefs und spiegelt wider, wie Edwards die Bürgerrechtsbewegung der 1960er-Jahre erlebt hat.

Während er sich in einer zweiten Schaffensphase mit dem Vietnamkrieg auseinandersetzte, kreisten seine späteren Werke vor allem um die Frage der afroamerikanischen Identität und seine Afrikareisen.

Werke von Melvin Edwards in der Ausstellung