Loló Soldevilla

  • Geboren 1901 in Pinar del Rio, Kuba
  • Gestorben 1971 in Havanna, Kuba

Loló Soldevilla zog 1949 nach Paris, wo sie in der kubanischen Botschaft als Kulturattachée arbeitete und an der Académie de la Grande Chaumière Bildhauerei studierte. 1950 kehrte sie kurz nach Kuba zurück und zeigte bei ihren ersten beiden Einzelausstellungen Skulpturen und Gemälde. 1951 war sie wieder in Paris. 

Sie besuchte das Atelier d’art abstrait und wandte sich der geometrischen Abstraktion zu. Ihre Arbeiten aus den 1950er-Jahren – u.a. schlanke Metallskulpturen (Stabiles), Gemälde, deren Motive an Sternkonstellationen erinnern, und phosphoreszierende/leuchtende Reliefs, die von ihrer Zusammenarbeit mit dem spanischen Vertreter der kinetischen Kunst Eusebio Sempere (1923–1985) inspiriert sind – zeigen meist geometrische Formen. 

Von 1951 bis 1955 nahm sie am Salon des Realités Nouvelles teil; 1956 kehrte sie für immer nach Havanna zurück. Dort organisierte sie 1956 im Palacio de Bellas Artes die Ausstellung Pintura de hoy. Vanguardia de la Escuela de Paris und eröffnete 1957 zusammen mit Pedro de Oraá (* 1931) die Galería de Arte Color-Luz, die für die 1958 von ihr mitgegründete Gruppe Los Diez Pintores Concretos zentrale Bedeutung erlangte. 

Nach der kubanischen Revolution ließ Soldevillas künstlerische Produktivität nach, doch sie lehrte an der Architekturhochschule in Havanna (1960–1961), arbeitete als Redakteurin für die kommunistische Zeitung Granma (1965–1971) und gründete 1965 die Gruppe Espacio zur Förderung junger Künstler.

Werke von Loló Soldevilla in der Ausstellung