Li Xiushi

  • Geboren 1933 in Jinzhou, Provinz Liaoning, China

Li Xiushi ist ein chinesischer Landschaftsmaler, der in seiner Arbeit die klassische westliche Technik der Ölmalerei, die traditionelle chinesische Tuschezeichnung im Mogu-Stil („ohne Knochen“) und den zeitgenössischen Sozialistischen Realismus vereint. 

Die Ölmalerei erlernte er während seines Studiums an der Zentralen Hochschule für Bildende Kunst in Peking bei Dong Xiwen (1914–1973), einem renommierten Vertreter des Sozialistischen Realismus. Sein Gemälde Die Überquerung des Jangtse (1959), das er noch als Student vollendete, wurde sowohl von der chinesischen als auch der internationalen Kritik gefeiert. 

Li bekleidete Positionen in etlichen staatlichen Einrichtungen des Kunstsektors; so war er etwa Gründer und Vizepräsident des Chinesischen Forschungsinstituts für Bildende Künste (1988) und Vorsitzender der Chinesischen Gesellschaft für Ölmalerei. Auch hat er mit der Künstlervereinigung von Heilongjiang zusammengearbeitet. Er wird in dem Film Die Bildenden Künste porträtiert, einer Produktion der Zentralen Hochschule, und seit 1962 werden seine Arbeiten regelmäßig in der Nationalen Kunstausstellung gezeigt, die vom Chinesischen Künstlerverband organisiert wird. 

1981 kuratierte Li eine Ausstellung zeitgenössischer chinesischer Kunst mit Arbeiten von Künstlern der Zentralen Hochschule, der Tsinghua-Universität und der Pekinger Akademie der Bildenden Künste.

Werke von Li Xiushi in der Ausstellung