Igael Tumarkin

  • Geboren 1933 in Dresden, Deutsches Reich

Igael Tumarkin ist Maler, Grafiker und Bildhauer; er schuf Mahnmale wie Holocaust and Revival (1971) für den Rabin-Platz in Tel Aviv und das Denkmal für die gefallenen Soldaten in der Wüste Negev. Sein Vater, Martin Hellberg, war ein deutscher Theaterschauspieler und -direktor.

1935 flüchtete er im Alter von nur zwei Jahren mit seiner jüdischen Mutter und seinem Stiefvater, Herzl Tumarkin, aus Deutschland nach Israel. Nach seinem Militärdienst bei der israelischen Marine (1951–1954) studierte er Bildhauerei bei Rudi Lehmann (1903–1977) in Ein Hod, einem Künstlerdorf in der Nähe von Haifa. 

Tumarkin kehrte 1955 nach Deutschland zurück, arbeitete mit dem Dichter und Dramatiker Bertolt Brecht (1898–1956) am Berliner Ensemble zusammen und assistierte dem Bühnenbildner Karl von Appen (1900–1981). Bis 1961 arbeitete er als Bildhauer und Bühnenbildner in Europa. 

Nach Auslandsreisen und einigen Jahren, die er in den USA verbrachte, ließ er sich Ende der 1970er-Jahre schließlich in Tel Aviv nieder. Seine Werke wurden international ausgestellt, und er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2004 den renommierten Israel-Preis.

Werke von Igael Tumarkin in der Ausstellung