Fyodor Shurpin

  • Geboren 1904 in Kiryakinka (Provinz Smolensk), Russland
  • Gestorben 1972 in Moskau, Sowjetunion
Wie eine Reihe anderer Künstler seiner Generation hatte Fjodor Schurpin einen bäuerlichen Hintergrund, und das Landleben und Landschaften waren die dominierenden Themen in seinem OEuvre. Das Studium führte ihn von der in der Provinz Smolensk gelegenen Kleinstadt, in der er aufgewachsen war, nach Moskau, wo er von etwa 1922 bis 1930 an der avantgardistischen Kunsthochschule WChUTEMAS (später Wchutein) studierte. In der Periode des stalinistischen Sozialistischen Realismus nahm er regelmäßig an den offiziellen staatlichen Ausstellungen teil, wurde aber auch eingeladen, seine Arbeiten im Ausland zu präsentieren. 1948 wandte er sich dem offiziellen Porträt zu. Damals entstand sein Meisterwerk, Der Morgen unseres Vaterlandes, ein Porträt Josef Stalins, das ihn in seiner blendend weißen Uniform vor dem Hintergrund einer ländlichen Landschaft zeigt. Das Gemälde, das allgemein als das berühmteste Porträt des Diktators gilt, wurde sowohl von der Öffentlichkeit wie von der Kritik mit Beifall aufgenommen. 1949 wurde der Künstler dafür mit dem Stalin-Preis ausgezeichnet. 1954 wurde das Werk in China im Rahmen einer großen Ausstellung wirtschaftlicher und kultureller Errungenschaften der UdSSR präsentiert, die in Beijing in der Ausstellungshalle der Sowjetunion stattfand. 1969 initiierte Schurpin die Einrichtung einer Gemäldegalerie in der Provinstadt Schumjatschi (Provinz Smolensk), der er 50 seiner Werke schenkte.

Werke von Fyodor Shurpin in der Ausstellung