Eva Hesse

  • Geboren 1936 in Hamburg, Deutschland
  • Gestorben 1970 in New York, New York, Vereinigte Staaten

Eva Hesse ist vor allem für ihre post-minimalistischen Skulpturen aus synthetischen Materialien wie Latex, Glasfaser und Plastik bekannt. 1939 floh sie mit ihrer Familie vor den Nazis aus Deutschland nach New York. Dort studierte sie 1952 an der School of Industrial Art und wechselte von dort über das Brooklyn’s Pratt Institute und die Art Students League in New York (1953) an die Cooper Union (1954). Dem folgte ein Abschluss an der School of Art der Yale University im Jahr 1959 und eine Tätigkeit als Textildesignerin in New York. In den frühen 1960er-Jahren entstanden vor allem Zeichnungen, die 1961 erstmals ausgestellt wurden. Die erste Einzelausstellung fand 1963 in der Allan Stone Gallery in New York statt. 1964 arbeitete Hesse für den Textilfabrikanten Friedrich Arnhard Scheidt in Deutschland. In dieser Zeit bereiste sie Europa, experimentierte mit verschiedenen Materialien und begann erstmals reliefartige Arbeiten und Skulpturen anzufertigen. Nach der Rückkehr nach New York schuf sie ihre erste freistehende Skulptur aus synthetischem Material. 1968 erzielte sie mit ihrer Ausstellung Chain Polymers in der Fischbach Gallery in New York größere Aufmerksamkeit. Im Jahr darauf war sie an der Ausstellung Live in Your Head – When Attitudes Become Form in der Kunsthalle Bern beteiligt.

Werke von Eva Hesse in der Ausstellung