David Smith

  • Geboren 1906 in Decatur, Illinois, Vereinigte Staaten
  • Gestorben 1956 in Shaftesbury, Vermont, Vereinigte Staaten

David Smith war ein Vertreter des Abstrakten Expressionismus. Am bekanntesten sind seine großen Stahlskulpturen. 1927 zog er nach New York, wo er an der Art Students League Malerei studierte. Häufig arbeitete er als Schweißer, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 

Die dafür erforderlichen Fähigkeiten erwiesen sich auch bei seiner künstlerischen Praxis als nützlich. 1929 erfuhr er von Picassos Project for Sculpture (1928) und lernte den Maler John Graham (1886–1961) kennen, der ihn mit einigen Avantgardekünstlern und den Metallplastiken des Bildhauers Julio González (1886–1942) bekannt machte. 

1933 schweißte Smith seine ersten Stahlskulpturen zusammen; ab 1935 widmete er sich ausschließlich der Bildhauerei. In seiner Serie Medals of Dishonor (1937–1940) verarbeitete er seine Eindrücke von Reisen nach Europa und Russland. 1938 hatte er seine erste Einzelausstellung. Noch im selben Jahr erwarb das Museum of Modern Art in New York seine Skulptur Head (1938). 

1950 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium; seine Werke wurden danach immer größer und abstrakter. Auch Farbe kam später gelegentlich hinzu. 1962 bat ihn die italienische Regierung, für das Festival dei Due Mondi in Spoleto 27 Skulpturen zu schaffen. 

2006 widmete ihm das Solomon R. Guggenheim Museum eine Retrospektive, die anschließend im Centre Pompidou in Paris und in der Tate Modern in London zu sehen war.

Werke von David Smith in der Ausstellung