Daniel LaRue Johnson

  • Geboren 1938 in Los Angeles, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Daniel LaRue Johnson war in der Kunstszene von Los Angeles bereits aktiv, bevor er in der ersten Hälfte der 1960er-Jahre am Chouinard Art Institute studierte. Schon als Student erhielt er renommierte Auszeichnungen (Whitney Fellowship, 1963) und hatte 1964 eine Einzelausstellung in der Rolf Nelson Gallery in Los Angeles. 

Johnsons Kunst veränderte sich unter dem Eindruck der Gewalt gegen die Bürgerrechtsbewegung, und er begann, provokative Assemblagen wie etwa Freedom Now, Number 1 (1963) anzufertigen. Er kombinierte oft Fundstücke wie Teile von kaputten Puppen, Metallsägen und Mausefallen, die er in Holzkästen arrangierte und dann mit schwarzer Farbe (oder Teer) vollständig übermalte. 

1965 erhielt er ein Guggenheim-Stipendium, das ihm ermöglichte, bei dem Bildhauer Alberto Giacometti (1901–1966) in Paris zu studieren. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten (New York City) 1966 gab Johnson seine Black Boxes auf und begann stattdessen, abstrakte Hard-Edge-Kompositionen in leuchtenden Farben, mit glänzenden Oberflächen und scharf konturierten Formen zu malen. 

Johnson schuf auch mehrere großformatige Denkmäler in abstrakten, minimalistischen Formen. Sein Werk wurde im Whitney Museum of American Art, im Guggenheim Museum und im Museum of Modern Art (alle in New York) ausgestellt.

Werke von Daniel LaRue Johnson in der Ausstellung