Colette Oluwabamise Omogbai

  • Geboren 1942 in Zaria, Nigeria

Colette Omogbai ist eine wegweisende nigerianische Malerin, die als Surrealistin gilt. 1964 schloss sie ihr Malereistudium am Nigerian College of Arts, Science and Technology (heute Ahmadu Bello University, Zaira) ab, wo sie Künstler der Zaira Art Society wie z.B. deren Mitbegründer Uche Okeke kennenlernte. 

Die Arbeiten, die sie bei ihrer ersten Einzelausstellung 1963 im Mbari Club in Ibadan präsentierte, zeigten von Schmerz gepeinigte Figuren innerhalb leuchtend farbiger Bereiche – eine expressive Bildsprache an der Schwelle zur reinen Abstraktion, die sich vollständig vom akademischen Realismus gelöst hatte. 1965 zog sie nach Lagos. 

Ihre kühnen formalen Experimente veranlassten Kritiker, ihr Werk als „unfeminin“ zu bezeichnen. Sie konterte mit dem promodernistischen Manifest „Man Loves What Is ‚Sweet‘ and Obvious“, das 1965 in der Zeitschrift Nigeria publiziert wurde. Später studierte Omogbai an der Slate School of Fine Art in London und promovierte im Fach Kunsterziehung an der New York University.

Werke von Colette Oluwabamise Omogbai in der Ausstellung