Barnett Newman

  • Geboren 1905 in New York, New York, Vereinigte Staaten
  • Gestorben 1970 in New York, New York, Vereinigte Staaten

Barnett Newman gehörte der New Yorker Schule des Abstrakten Expressionismus an, seine Bilder zeichnen sich durch ihre extreme formale Reduktion und einen herausfordernden Purismus aus. Schon als Teenager besuchte Newman Kurse der Art Students League, wo er einen anderen abstrakten Künstler, Adolph Gottlieb (1903–1974), kennenlernte. 

Ab 1927 arbeitete Newman im Textilunternehmen seines Vaters, bis er 1932 eine Teilzeitstelle als Lehrer annahm. Anfang der 1940er-Jahre gab er die Kunst auf und zerstörte seine expressionistischen Werke. 1944 begann er wieder zu malen und erreichte einen Durchbruch mit Onement, I (1948), seinem ersten monochromen Gemälde, dessen Oberfläche durch einen vertikalen Streifen geteilt ist; dieser sogenannte „zip“ wurde sein Erkennungszeichen. 

Seine erste Einzelausstellung in der Betty Parsons Gallery 1950 erhielt harsche Kritiken, doch im Laufe der 1960er-Jahre wurde sein Werk immer positiver aufgenommen. Seine Serie The Stations of the Cross (1958–1966) wurde 1966 im New Yorker Solomon R. Guggenheim Museum gezeigt.

Obwohl Newmans Werk nicht sehr umfangreich ist, hatte er einen starken Einfluss auf seine Zeitgenossen und nachfolgende Künstlergenerationen. Newman verfasste außerdem zahlreiche Rezensionen, Zeitschriftenartikel und Essays über Kunst und Musik.

Werke von Barnett Newman in der Ausstellung