Ad Reinhardt

  • Geboren 1913 in Buffalo, New York, Vereinigte Staaten
  • Gestorben 1967 in New York, New York, Vereinigte Staaten

Ad Reinhardt, Sohn russischer und deutscher Immigranten, ging 1931 nach New York. Mit einem Vollstipendium studierte er Kunstgeschichte an der Columbia University (1931–1935); anschließend besuchte er die American Artists School und die National Academy of Design. 

Von 1936 bis 1940 arbeitete er für das Federal Art Project der Works Progress Administration, und von 1937 bis 1947 war er Mitglied der American Abstract Artists (AAA). Nach dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg unterbrach er Arbeit und Studium. Von 1944 bis 1945 diente er in der Navy. 

Nach dem Krieg besuchte er das Institute of Fine Arts an der New York University. Reinhardt war nicht nur Maler, sondern auch ein einflussreicher Kunstkritiker und -theoretiker, überdies ein talentierter Karikaturist, der viele provokante Cartoons und Illustrationen schuf. 

Ab Ende der 1940er-Jahre unterrichtete er an verschiedenen US-amerikanischen Colleges und Universitäten. Berühmt wurde er mit seinen Black Paintings, die er 1955 zum ersten Mal ausstellte. Nach einer Experimentierphase in den 1930er- und 1940er-Jahren hatte er begonnen, seine Bildmittel (Formen, Farben, Gestik und Ausdruck) mehr und mehr zu reduzieren. 

Es entstanden aus Farbfeldern komponierte monochrome Gemälde in Blau und Rot – und in letzter Konsequenz schließlich in Schwarz. Letztere sind in lineare Felder aus grün, rot oder blau schimmernden Schwarztönen gegliedert.

Werke von Ad Reinhardt in der Ausstellung